Fliegen in der Schwangerschaft - Das ist zu beachten!

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In der Schwangerschaft – Was ist zu beachten?

Fliegen in der Schwangerschaft

Fliegen in der Schwangerschaft

Fliegen in der SchwangerschaftViele Frauen möchten auch während der Schwangerschaft ungern auf das Reisen verzichten oder Ihre vorerst letzte Möglichkeit einer relativ unbesorgten Reise, mit leichtem Gepäck, beim Schopfe greifen. Eine häufig gestellte Frage ist daher:

„Darf ich fliegen in der Schwangerschaft?“

Die Antwort ist „Ja“ und „Nein“. Es sind sich selbst die Ärzte hier nicht einig.
Allgemein ist die Meinung, dass das Fliegen in der Schwangerschaft zumindest im ersten Schwangerschaftsdrittel unbedenklich ist. Manche Ärzte empfehlen während dieser kritischen Zeit, statt mit dem Auto in den Urlaub zu fahren, das Fliegen in der Schwangerschaft, denn das Ruckeln im Auto, durch Unebenheiten in den Straßen kann sehr unangenehm sein und in seltenen Fällen Komplikationen hervorrufen.

Lassen Sie sich hierzu jedoch am besten von Ihrem Arzt näher beraten.Andere Ärzte mögen generell vom Fliegen in der Schwangerschaft abraten, egal in welcher Phase Sie sich befinden, da sie Bedenken wegen Strahlungen aus dem Weltall haben (dazu mehr unten).

Thrombosegefahr beim Fliegen in der Schwangerschaft

Frau überlegt: Fliegen in der SchwangerschaftThrombose ist schon bei gesunden Menschen, ohne Schwangerschaft, eine Gefahr, da man sich während eines Fluges, durch die beengten Verhältnisse, wenig bewegen kann.
Daher ist zu beachten, dass bei der Buchung des Flugtickets ein Platz mit Beinfreiheit oder ein Platz am Gang gewählt wird, dies ist bei vielen Fluglinien durch einen geringen Aufpreis möglich. Wenn dies bei einer telefonischen oder Online-Buchung jedoch nicht möglich ist, empfiehlt es sich beim Check-In auf die Schwangerschaft und nötige Beinfreiheit aufmerksam zu machen. Schwangere Frauen haben im Allgemeinen eine erhöhte Thrombosegefahr und ohne Beinfreiheit im Flugzeug wird diese noch weiter gesteigert. Daher empfiehlt es sich Thrombosestrümpfe zu tragen und während längeren Flügen die Beine bewusst vermehrt zu Bewegen sowie genug zu trinken.
Es besteht die Möglichkeit, sich vom Arzt, nach vorheriger Absprache und Abwägung der Risiken, eine Thrombosespritze geben zu lassen, wenn der Flug länger als vier bis sechs Stunden dauern wird.
Nehmen Sie keine Blutverdünnenden Mittel um einer Thrombose aus dem Weg zu gehen, außer der Arzt hat sie verschrieben.

Was sagen Fluglinien zum Fliegen in der Schwangerschaft

schwangere Frau am FlughafenManche Fluglinien verlangen ab der 28. oder der 34. Woche ein ärztliches Attest um Sie zu transportieren, daher ist immer geraten, sich mit dem Arzt in Verbindung zu setzen, wenn Sie eine längere Flugreise planen. Lesen Sie die Bestimmungen Ihrer Fluglinie und lassen sich, falls diese Bestimmungen der Fluglinie unklar sind, vom Arzt vorsichtshalber ein Attest ausstellen, welches aussagt, dass innerhalb der nächsten drei Tage nicht mit einer Geburt gerechnet wird und eine Flugreise unbedenklich ist. Sollte kein Attest vorliegen und die Angestellten der Fluglinie haben Zweifel ob Sie noch fliegen dürfen oder nicht, so ist die Fluggesellschaft befugt, Ihnen die Beförderung zu verwehren.
Ab der 36. Woche ist das Fliegen in der Schwangerschaft bei den meisten Fluggesellschaften nicht mehr erlaubt, Fluglinien werden Sie nicht mehr transportieren, da die Gefahr von Komplikationen und / oder einer Frühgeburt besteht. Flugbegleiter sind für eine Geburtshilfe nicht genügend ausgebildet und es befindet sich nicht auf jedem Flug ein Reisender, der auch Arzt ist. Hinzu kommt die unzureichende Ausstattung und Hygiene, gesetzliche Probleme bei Auslandsflügen und vieles mehr.

Gesundheitliche Risiken beim Fliegen in der Schwangerschaft

Die Sorge, dass das ungeborene Baby, durch eine Flugreise geschädigt werden könnte, ist groß, und dies ist berechtigt.
Wer durch Krankheit vorbelastet ist, sollte den Arzt konsultieren und sicherstellen, dass das Fliegen in der Schwangerschaft kein Risiko für Mutter und ungeborenes Kind darstellt.
Man möge sich nun fragen: „Wann ist das Risiko zu hoch? Wann sollte ich auf das Fliegen in der Schwangerschaft verzichten?“
Einige wichtige Punkte sind zu beachten:

  • Gab es bisher Komplikationen? (Auch in vergangenen Schwangerschaften)
  • Liegt ein Herzleiden vor?
  • Gibt es erhöhten Blutdruck?
  • Leiden Sie unter Blutarmut?
  • Hatten Sie jemals eine Fehlgeburt?
  • Rauchen Sie?
  • Haben Sie Flugangst?
  • Liegt Schwangerschaftsdiabetes vor?

Sollte auch nur eine dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet werden können, ist es ratsam sich vom Arzt, zum Fliegen in der Schwangerschaft, beraten zu lassen.
Es sollte nichts über der Gesundheit von Mutter und Kind stehen und gegebenenfalls muss auf das Fliegen in der Schwangerschaft verzichtet und eine andere Reisemethode, wie Zug, Schiff, Auto, in betracht gezogen werden.

Die umstrittene Frage der kosmischen Strahlung

Um was handelt es sich bei dieser kosmischen Strahlung überhaupt?
Hierbei handelt es sich um eine hochenergetische Strahlung die von der Sonne und anderen Sternen erzeugt wird und sie besteht vorwiegend aus Protonen. Zu einem großen Teil erreicht die kosmische Strahlung die Erdoberfläche nicht; Flugzeuge sind jedoch in einer Höhe, in der sie von dieser Strahlung erreicht werden können.
Kosmische Strahlung ist nicht auf jeder Flugroute gleich, sie unterscheidet sich von Tag zu Tag und von Jahr zu Jahr. Selbst die Zeit die sie in der Luft verbringen hat, durch die schwankenden Werte, keine Bedeutung. Da so viele Variablen eine Rolle spielen sind sich die Fachläute, im Bezug auf Fliegen in der Schwangerschaft, nicht einig.

In unregelmäßigen Abständen wird die kosmische Strahlung, während Flügen, und deren Auswirkung auf Kinder und Schwangere diskutiert.
Es gibt eine Gruppe von Ärzten und Wissenschaftlern die stark vom Fliegen in der Schwangerschaft abraten, da sie vermuten, dass die kosmische Strahlung sich negativ auf den Fötus auswirken kann; dies ganz besonders im ersten Schwangerschaftsdrittel.
Andere wiederum sprechen davon, dass dies nur zutrifft, wenn man sehr viel fliegt. Dies würde Pilotinnen, Flugbegleiterinnen oder Geschäftsreisende betreffen. Das heißt, jemand, der ein oder zwei mal im Jahr in den Urlaub fliegt wäre nicht betroffen und ein Flug daher unbedenklich.

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