Mozzarella in der Schwangerschaft - Das sollte man Wissen!

in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft – Was ist zu beachten?

Mozzarella in der Schwangerschaft

Mozzarella in der Schwangerschaft

Mozzarella in der SchwangerschaftEine Schwangerschaft ist in den meisten Fällen mit dem Verzicht von zahlreichen Lebensmitteln verbunden. Leider gibt es diesbezüglich aber so unterschiedliche Informationen, vor allem im Internet, dass man die Schwangerschaft bei so vielen Wiedersprüchen um den Genuss von Nahrungsmitteln überhaupt nicht mehr genießen kann und dann hinterher leider überhaupt nicht mehr weiß, was man denn jetzt essen darf und was nicht. Vor allem beim Käse gibt es diesbezüglich viele Diskussionen, darunter auch über den Mozzarella in der Schwangerschaft.

Warum sollte man während der Schwangerschaft bei Käse aufpassen?

Rohmilch und Rohmilchprodukte können bakterielle Infektionen auslösen, die unter dem Namen Listeriose bekannt sind. Diese Bakterien können über die Nabelschnur auch den ungeborenen Fötus infizieren. Da ein Fötus gegen Listerien keine Abwehrmechanismen hat, kann es leider bei einer bakteriellen Infektion zu einer Lebensmittelvergiftung führen, die bei dem ungeborenen Kind sehr schweren Schaden ausrichten kann. Dazu gehören Früh- oder Fehlgeburten, sowie im Falle einer Geburt, so gut wie unheilbare Infektionen im Gehirn, Leber und Lunge. Listerien können übrigens auch in anderen Lebensmitteln vorhanden sein, die durch kontaminierte Rohmilch oder Geräte zur weiteren Verwendung von anderen Produkten übertragen wurden. Lebensmittel die Rohmilch enthalten müssen in Deutschland speziell gekennzeichnet werden. Wer Mozzarella in der Schwangerschaft essen möchte, sollte deshalb auf diese Kennzeichen unbedingt achten.

Eigenschaften vom Mozzarella-Käse

Mozzarella essen erlaubt?Der originale Mozzarella Käse wird aus Büffel- und aus Kuhmilch hergestellt, es gibt verschiedene Varianten, der Mozzarella di Bufala Campana beispielsweise ist der echte Büffelmozzarella der EU-weit geschützt ist. Der Geschmack von Mozzarella aus reiner Kuhmilch ist im Verhältnis milder. Damit der Käse seinen salzigen und kräftigen Geschmack beibehält, wird er normalerweise in einer Salzlake aufbewahrt. In Deutschland wurde Mozzarella aus Rohmilch bis in die 80er Jahre hergestellt, danach stiegen die meisten Hersteller auf Grund von öffentlichen Listeriosefällen auf pasteurisierte Milch zur Produktion vom Mozzarella Käse um. Wer auf Mozzarella in der Schwangerschaft nicht verzichten möchte, sollte daher genau auf die Verpackung achten und nur pasteurisierte Produkte kaufen. Die Bakterien werden durch das Erhitzen und Pasteurisieren zuverlässig abgetötet.

Welcher Käse sollte in der Schwangerschaft vermieden werden?

Wie oben bereits erwähnt, kann man Mozzarella in der Schwangerschaft essen, wenn dieser aus pasteurisierter Milch hergestellt wurde, das gilt auch für andere Käsesorten. Rohmilchkäse sind Camembert, Brie und Roquefort. Diese Käsesorten werden in der Regel bei 40 °C erhitzt und das auch nur über einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum, so dass Keime und Bakterien bei dieser Herstellungsform erhalten bleiben können. Ist auf den Käsesorten kein besonderer Hinweis auf Rohmilch enthalten, dann handelt es sich in der Regel dabei um ein pasteurisieres Käseprodukt, was man auch während der Schwangerschaft unbesorgt zu sich nehmen kann.

Welche Käsesorten kann man während der Schwangerschaft essen?

Mozzarella in der Schwangerschaft kann gegessen werden, wenn das Produkt aus pasteurisierter Milch hergestellt wurde. Ansonsten kann man natürlich auch Hartkäse essen wie beispielsweise Cheddar, Edamer, Emmentaler, Gouda, Jurassic, Parmesan, Sbrinz und den Tilsiter Schnittkäse. Was Weichkäse angeht, so stehen Hüttenkäse, Frischkäse, Streichkäse, Ziegenkäse (ohne Rinde), Quark und Ricotta zur Auswahl. Creme fraiche, Joghurts und Sauerrahm kann man gleichfalls unbedenklich während der Schwangerschaft verzehren.

Mozzarella auf der PizzaMozzarella in der Schwangerschaft schmeckt nicht nur sehr gut, vor allem mit Tomaten, sondern hat auch viele wichtige Nährwerte, die für Schwangere sehr vorteilhaft sind. Allerdings sollte man sich beim Einkaufen absichern, dass es sich wirklich um ein pasteurisiertes Produkt handelt und den Mozzarella Käse während der Schwangerschaft auch nur zuhause essen, da die Herkunft in einem Restaurant oder einer italienischen Pizzeria beispielsweise sehr schlecht festgestellt werden kann. Generell kann man sich bei den unterschiedlichen Käsesorten aber auch nach der Reifezeit richten, denn je länger ein Käse reifen muss, desto unschädlicher ist der Verkehr, da Keime und Bakterien keine lange Reifezeit überleben können. Die Reifezeit ist also bei Rohmilchprodukten sehr entscheidend, weshalb man Hartkäse aus Rohmilch auch unbedenklich während der Schwangerschaft konsumieren kann. Frischkäse werden übrigens nur aus erhitzter Milch im Handel angeboten, das Gleiche gilt auch für Joghurt und Quarkprodukte.

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