Pfefferminztee in der Schwangerschaft - Erlaubt oder zu meiden?

in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft – Was ist zu beachten?

Pfefferminztee in der Schwangerschaft

Pfefferminztee in der Schwangerschaft

Pfefferminztee in der SchwangerschaftDie Pfefferminze gehört zu den Lippenblütlern und ist eine beliebte Heilpflanze. Sie hat im Verhältnis zu anderen Minzpflanzen einen geringeren Carvongehalt und einen starken Mentholgeschmack. Die Blätter werden als Tee oder auch zum würzen von Speisen und Getränken verwendet. Dem ätherischen Pfefferminzöl wird eine heilende Wirkung bei Kopfschmerzen und Migräne nachgesagt. Auch bei Erkältungen kommt Pfefferminze oder Menthol beim Inhalieren oder als Salbe erfolgreich zum Einsatz. Als Tee hilft Pfefferminze bei Verdauungsstörungen, Schnupfen und Grippe, bei Nierenschwäche, Mundgeruch, Ischias und auch bei schmerzhafter Regel und Beschwerden in den Wechseljahren. Pfefferminztee ist übrigens auch antibakteriell und keimtötend. Obwohl Pfefferminze mit zu den besten Hausmitteln gehört, sollte man die Einnahme von Pfefferminztee in der Schwangerschaft mit Vorsicht genießen. Pfefferminz ist nicht nur als Tee erhältlich, sondern auch als Öl, Salbe, Dragees und in Tablettenform.

Anwendungsgebiete von Pfefferminze

Pfefferminze ist zumindest als Tee in sehr vielen Haushalten vorhanden. Es ist ein universelles Hausmittel gegen Beschwerden wie z.B.:
Pfefferminztee als Hausmittel

Wirkung in der Schwangerschaft

Pfefferminztee in der Schwangerschaft ist in der Regel in kleinen Mengen unbedenklich, so dass man bei der Übelkeit oder Blähungen durchaus nach Rücksprache mit dem Frauenarzt eine oder zwei Tassen von dem Tee konsumieren kann. In größeren Mengen kann Pfefferminze allerdings eine stimulierende Wirkung auf den Uterus haben, aber normalerweise trinkt auch keiner kannenweise dieses beliebte Heißgetränk. Normalerweise ist eine Tasse Pfefferminztee gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden unbedenklicher als herkömmliche Arzneimittel. Bei Sodbrennen allerdings sollte man auf dieses Heilkraut lieber verzichten, denn Pfefferminze wirkt sich anregend auf die Säureproduktion aus und kann dadurch die störenden Symptome noch verschlimmern. Ansonsten sind bei vielen schwangeren Frauen spezielle Gelüste nach Pfefferminzbonbons, Pfefferminzschokolade und Kaugummis bekannt, die laut unzähligen Erfahrungsberichten auch keinen negativen Einfluss auf die Schwangerschaft hatten. Pfefferminztee in der Schwangerschaft kann gegebenenfalls in den letzten Tagen auch zur Einleitung der Wehen führen, weshalb die Einnahme sicherheitshalber auf die ersten Monate beschränkt sein sollte.

Pfefferminze in der Stillzeit

Pfefferminztee in der Schwangerschaft trinken ist also durchaus nicht gesundheitsschädlich, wenn man einen gesunden Organismus hat. Bei Zweifelsfällen oder vorzeitigen Wehen sollte man aber sicherheitshalber mit dem zuständigen Frauenarzt unbedingt vor der Einnahme Rücksprache halten. Beim Stillen allerdings sollte man auf diesen Tee unbedingt verzichten, da Pfefferminze die Milchmenge negativ beeinflussen und es sogar zum Milchstillstand kommen kann.

Babys und Pfefferminze

Pfefferminztee als Erholung in der SchwangerschaftPfefferminze enthält außer dem Menthol noch Gerb- und Bitterstoffe, die zu der heilenden Wirkung mit beitragen. Als Öl kommt es bei der äußeren Anwendung bei Nervenschmerzen, Muskelverspannung und Atemproblemen zum Einsatz. Durch den hohen Mentholgehalt sollte Pfefferminze aber auf keinen Fall mit Babys oder Kleinkindern in Kontakt kommen, da es für Kinder NICHT verträglich ist und böse Allergien auslösen kann. Auch auf verdünnten Pfefferminztee sollte man bei kleinen Kindern verzichten, da es durch die Unverträglichkeit zu Entzündungen im Verdauungstrakt führen kann. Pfefferminze darf auch nicht in die Augen kommen, da es nicht nur bei Kleinkindern die Augen reizt.

Gegen Pfefferminztee in der Schwangerschaft ist also in der Regel nichts einzuwenden, wenn man auf die richtige Dosierung achtet und auch ansonsten keine Voraussetzungen für Fehlgeburten gegeben sind. Eine Tasse von diesem erfrischenden Kräutertee hilft vor allem in den ersten Schwangerschaftsmonaten über die typischen Frauenleiden hinweg. Das ätherische Pfefferminzöl ist aber im Falle einer Schwangerschaft absolut nicht empfehlenswert, da es normalerweise sehr stark konzentriert ist und auch bei der Verdünnung noch schmerzhafte Magenkrämpfe und Fehlgeburten auslösen kann. Kräutertees sollten übrigens auch nicht stundenlang stehen gelassen und in großen Mengen zubereitet werden, sondern lieber nur tassenweise.

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