Ringelröteln Schwangerschaft - Anzeichen & Auswirkungen

in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft – Was ist zu beachten?

Ringelröteln Schwangerschaft

Ringelröteln Schwangerschaft

Ringelröteln SchwangerschaftDie Schwangerschaft ist eine sehr besondere Zeit, denn man trägt nun nicht mehr nur für sich selbst, sondern ebenso für das heranwachsende Kind die Verantwortung. Auf Alkohol, Nikotin und andere Suchtmittel sollte während dieser Zeit verzichtet werden, denn damit schaden Sie dem Kind teilweise stark. Doch das ist nicht das einzige, dass sich negativ auf den Embryo auswirken kann. Ringelröteln Schwangerschaft ist ein Stichwort, welches sicherlich bei vielen die Alarmglocken klingeln lässt.
Doch warum? Was ist so gefährlich daran? Welche Auswirkungen können diese auf das Kind haben?

Was sind Ringelröteln?

Ringelröteln sind eine ansteckende Krankheit, die in die Kategorie der Kinderkrankheiten fällt. Das bedeutet aber nicht, dass nur Kinder es bekommen können.

Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten Menschen bis zum 15. Lebensjahr einmal mit Ringelröteln anstecken, sofern sie nicht geimpft sind. Wer jedoch nicht geimpft ist, und die Krankheit noch nie hatte, der kann sich sein ganzes Leben lang anstecken- wodurch das Problem der „Ringelröteln Schwangerschaft“ auftreten kann.
Hat man die Krankheit einmal durchgemacht, so ist eine neuerliche Infektion so gut wie ausgeschlossen. Lediglich in ganz seltenen Ausnahmefällen, kann es erneut zu einer Erkrankung kommen, wenn die Krankheit beim ersten Mal nur leicht verlaufen ist.
Übertragen werden Ringelröteln durch Tröpfcheninfektion. Das heißt, es verbreitet sich zum Beispiel beim Sprechen oder auch Husten. Darüber hinaus kann es auch über das Blut verbreitet werden- wenn man mit offenen Wunden in Kontakt kommt, beispielsweise.
Ringelröteln Schwangerschaft ist deshalb kritisch, da die Mutter die Krankheit auf das heranwachsende Kind übertragen kann.
Die Inkubationszeit beträgt im Regelfall 14 Tage. Während der ersten Tage bis zum Auftreten des Ausschlags auf der Haut besteht Ansteckungsgefahr. Ist der Ausschlag erst einmal aufgetreten, so ist das ein gutes Zeichen, denn dadurch heilt der Virus bereits aus.

Wie macht sich die Krankheit bemerkbar?

Die typischen Anzeichen für Ringelröteln ist ein Hautausschlag beginnend im Gesicht, welcher sich dann auf über die Arme und Beine weiter verbreitet.
Die Rötungen bilden in der Regel Ringe, was der Krankheit ihren Namen verliehen hat.
Ein Juckreiz kann auftreten, muss aber nicht.

Ringelröteln und Schwanger?Auch muss es trotz einer Ansteckung nicht zu den beschriebenen Rötungen kommen.
Vor allem bei Erwachsenen ist es sehr häufig, dass der Virus lediglich Fieber und geschwollene Lymphknoten auslöst, an der Haut aber keinerlei Spuren hinterlässt.
Bei Menschen mit einer gesunden Immunabwehr verläuft die Krankheit im Normalfall harmlos, und hinterlässt keinerlei Schäden.
Bei Personen mit Blutarmut und Immunschwächen können aber schwerwiegende Komplikationen auftreten. Auch bei Ringelröteln Schwangerschaft ist Vorsicht angesagt!
In beiden Fällen kommt es zu einer schweren Anämie- es werden keine roten Blutkörperchen mehr produziert.

Warum ist die Krankheit in der Schwangerschaft gefährlich?

Ringelröteln Schwangerschaft kann schwerwiegende Folgen für das ungeborene Kind mit sich bringen. Während die Krankheit bei einer Frau mit gutem Immunsystem harmlos verläuft, hat das Kind um ein vielfaches mehr damit zu kämpfen.
Die Möglichkeit einer Ansteckung des Kindes, wenn die Mutter erkrankt ist, liegt zwar nur bei etwas mehr als 30%, wenn es jedoch dazu kommt, werden die blutbildenen Zellen des Embryos in Leber und im Knochenmark befallen. Es kommt zu einer schweren Anämie- einer Blutarmut. Es passiert also das selbe wie bei Menschen mit Blutarmut, die vom Virus befallen werden.
Ringelröteln Schwangerschaft können somit zu Wasseransammlungen im Körper des Ungeborenen, zu einem starken Leistungsabfall des Herzens, bis hin zum Tod des Ungeborenenführen.

Was kann im Vorfeld beziehungsweise im Falle einer Ansteckung getan werden?

Sollte die Möglichkeit einer Infektion mit Ringelröteln Schwangerschaft bestehen, so sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Dieser untersucht Ihr Blut auf Antikörper. Sollten Antikörper vorhanden sein, so heißt das, dass die Krankheit bereits durchgemacht wurde, und somit keine Ansteckungsgefahr besteht.
Wenn keine Antikörper vorhanden sind, so sind regelmäßige Ultraschalluntersuchungen notwendig. Diese machen es möglich, Wasseransammlungen zu erkennen.
Außerdem kann versucht werden, den Virus im Blut oder im Fruchtwasser zu erkennen, das gelingt aber nicht immer.
Im Falle einer Ansteckung des Embryos sind Bluttransfusionen eine Methode, einer Anämie entgegen zu wirken.
Dazu muss das Kind im Vorfeld auf eine mögliche Rhesus-Unverträglichkeit untersucht werden.

Ist eine Rhesus-Unverträglichkeit bestimmt, so kann damit begonnen werden, über die Nabelschnur Blut zuzuführen. Das bringt in vielen Fällen eine deutliche Besserung des Zustandes des Kindes. Bei einem sehr starken Krankheitsverlauf ist es aber leider nicht immer möglich, das Kind auch wirklich zu retten.
Verringern Sie das Ansteckungsrisiko daher im Vorfeld schon.
Das Risiko der Ringelröteln Schwangerschaft können Sie nicht absolut ausschließen, sollten Sie aber keine Antikörper gegen das Virus haben, so ist es empfehlenswert, wenn Sie den Kontakt zu risikoreichen Personen meiden.

Da im Kontakt mit Kindern die Ansteckungsgefahr um ein deutliches höher ist als mit Erwachsenen, so können Frauen, welche viel im Kontakt mit Kindern stehen (Kindergärtnerinnen und auch Lehrerinnen) um Arbeitsfreistellung ansuchen. Vor allem im Frühjahr und Herbst, wo die Ansteckungsgefahr erhöht ist, ist dieser Schritt empfehlenswert, um Ihr heranwachsendes Kind vor Ringelröteln Schwangerschaft zu schützen.

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