Tee in der Schwangerschaft - Lieber meiden oder in Ordnung?

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In der Schwangerschaft – Was ist zu beachten?

Tee in der Schwangerschaft

Tee in der Schwangerschaft

Tee in der SchwangerschaftEine werdende Mutter, die ein gesundes Kind auf die Welt bringen will, beschäftig sich vor allem zu Beginn der Schwangerschaft sehr viel damit, herauszufinden, was ihrem Kind schaden könnte, und was in Ordnung ist. Dabei wirken manche Bedenken für das Umfeld gar leicht paranoid, doch schämen Sie sich nicht, alles zu hinterfragen, denn es geht schließlich um die Gesundheit Ihres Kindes, genauso wie um die Ihre. Auch wenn Sie sich fragen, ob Tee in der Schwangerschaft in Ordnung ist, dann hat diese Frage genauso ihre Berechtigung wie viele andere.

Kann Tee gefährlich sein?

Auch wenn Sie für diese Frage möglicherweise belächelt werden, ist es gut, dass Sie sich auch damit beschäftigen. Denn zu viel vom falschen Tee in der Schwangerschaft kann durchaus zu Komplikationen führen.
Vor allem bei Kräutertees ist Vorsicht angesagt.
Der Grund dafür ist, dass diverse Kräuter eine natürliche Variante von Medikamenten sind, und Auswirkungen auf den Körper haben. Bei übermäßigem Verzehr können daher in der Schwangerschaft gefährliche Nebenwirkungen auftreten, die der Plazenta und auch dem ungeborenen Baby schaden können.

Welche Tees sollen vermieden werden?

Bevor Sie zu Tee in der Schwangerschaft greifen, sollten Sie gut über die jeweiligen Sorten informiert sein.
Hier finden Sie Informationen zu Tees, die Sie besser nicht trinken.

Teesorte Kommentar
Ginseng Tee Laut Studien beeinflusst eine hohe Zufuhr von Ginseng Tee den Körperbau des Babys. Durch den Tee werden die männlichen Hormone überstimuliert, und das Baby entwickelt einen androgynen Körperbau. An sich ist das nichts Schädliches für das Kind, doch vermeidbar.
Himbeerblätter Tee Himbeerblätter Tee in der Schwangerschaft sollten Sie nur in den letzten Wochen trinken. Er enthält Wirkstoffe, welche die Gebärmutter entspannen. Zu früh getrunken, kann er zur Öffnung des Muttermundes und damit zu einer Frühgeburt führen. Während und kurz vor der Geburt wirkt er aber sehr unterstützend, da er die Geburt unter Umständen erleichtert.
Schwarzer Tee Von schwarzem Tee in der Schwangerschaft sollten Sie höchstens zwei Tassen pro Tag trinken. Das enthaltene Koffein kann zu Herzklopfen und einem erhöhten Herzschlag führen.
Baldrian Tee Wenn Sie gerne Baldrian Tee trinken, dann sollten Sie sich einen Ersatz suchen, denn dieser darf höchstens sechs Wochen am Stück getrunken werden.
Passen Sie auch bei Tees gegen Schlafstörungen auf, denn diese enthalten Großteils auch Baldrian.
Leiden Sie unter Schwangerschaftsdepressionen, dann sagen Sie auch Nein zu Baldrian Tee, denn dieser kann Wechselwirkungen mit Antidepressiva haben.
Kamillen Tee Ab und zu eine Tasse Kamillen Tee in der Schwangerschaft ist gar kein Problem. Doch auch hier gilt: besser in Maßen als in Massen genießen.
Pfefferminz Tee Vor allem zu Beginn der Schwangerschaft kann Ihnen Pfefferminz Tee gegen die Übelkeit helfen.
Da er aber die Milchbildung hemmt, sollten Sie im letzten Drittel der Schwangerschaft und während des Stillens darauf verzichten. Beim Abstillen können Sie ihn gerne wieder genießen, denn dabei unterstützt er Sie.

Grundsätzlich gilt, dass alle Kräuter, welche auch in der Küche zum Essen verwendet werden, unbedenklich sind. Andere Kräutertees können Sie ab und zu auch trinken, übertreiben sollten Sie es aber nicht.

Welche Teesorten sind in der Schwangerschaft in Ordnung?Auf Grund Ihrer medizinischen Wirkung, sollten Sie die Tee Sorte alle paar Wochen wechseln.
Trinken Sie neben Tees aber viel stilles Wasser und ab und an Fruchtsaft. Sie sollten viel Flüssigkeit zu sich nehmen.
Früchtetees, Rooibos Tees, und der Großteil der Kräutertees sind absolut unbedenklich, und dürfen jederzeit getrunken werden. Da Früchtetees teilweise viel Säure enthalten, können Sie aber zu Sodbrennen führen. Sind Sie davon betroffen, dann hören Sie auf, Früchtetee zu trinken, denn von Medikamenten, ob gegen Sodbrennen oder andere Beschwerden, wird in der Schwangerschaft absolut abgeraten.
Doch egal welche Sorte Sie wählen, beschränken Sie dessen Konsum und fragen Sie bei Unsicherheit immer einen Arzt.

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