Übelkeit in der Schwangerschaft - Warum, was tun?

in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft – Was ist zu beachten?

Übelkeit in der Schwangerschaft

Übelkeit in der Schwangerschaft

Übelkeit in der SchwangerschaftAlles war so schön geplant. Schwanger werden, die nette Umstandskleidung für das Baby einkaufen, noch ein paar Monate weiter arbeiten und dann in Mutter-/ Elternzeit gehen. Spaß daran das neue Kinderzimmer einrichten, allen Freundinnen von der Schwangerschaft erzählen – Ach, die Zeit kann wirklich schön und aufregend sein.
Und dann so was – die Übelkeit in der Schwangerschaft beginnt. Die Nacht durchschlafen ist ein seltener Luxus und der erste Besuch morgens im Bad resultiert darin, dass Sie Ihr Abendbrot „rückwärts essen“. So war das bestimmt nicht gedacht, Sie sind eine der vielen betroffenen werdenden Müttern, die unter Übelkeit in der Schwangerschaft leiden.


Gründe für Übelkeit in der Schwangerschaft

>Ein Großteil aller schwangeren Frauen leiden, vor allem während der ersten drei Monate, unter Übelkeit in der Schwangerschaft. Ein Grund hierfür ist das Schwangerschaftshormon HCG (Humanes Choriongonadotropin), welches während dieser Zeit besonders ausgeprägt ist. SchwangerschaftsübelkeitÜbelkeit in der Schwangerschaft.
In einigen Fällen hält die Übelkeit in der Schwangerschaft jedoch bis zum sechsten Monat an. Dies ist kein Grund zur Besorgnis. Ganz im Gegenteil, es gilt sogar als Anhaltspunkt, dass sich Ihr Baby gut entwickelt. Es sind vor allem Gerüche, wie Zigarettenrauch, und bestimmte Nahrungsmittel, welche Übelkeit in der Schwangerschaft hervorrufen. Generell sind es aber Nahrungsmittel, die dem Baby in der Entwicklung schaden könnten. Beispielsweise Eier oder Fisch, welche beide durch Bakterien gefährlich werden können, wenn sie nicht richtig zubereitet sind. Daher wundern Sie sich nicht, wenn Sie während der Schwangerschaft einen großen Bogen um den Metzger machen müssen.
Ein weiterer Grund für die Übelkeit in der Schwangerschaft ist die radikale Veränderung Ihres Körpers. Abgesehen von allgemeinen Hormonschwankungen und sehr hohem HCG-Spiegel verändert sich der ganze Körper. Der Platz in einer Frau ist begrenzt, Organe werden sich leicht oder manchmal stark (zum Beispiel bei Mehrlingen) verschieben, denn ein Baby wächst und nimmt viel Platz ein. Seien Sie aber nicht besorgt, diese Veränderung ist normal und nach der Schwangerschaft wird alles wieder an seinem Platz sein.

Depression als Grund für Übelkeit in der Schwangerschaft

Ein nicht zu unterschätzender Grund für Übelkeit in der Schwangerschaft können Depressionen sein. Viele Frauen winken hier ab und sagen sich:

„Ich bin nicht depressiv, mir ist nur etwas Übel.“

Depressionen während der Schwangerschaft sind nicht unüblich und keine Schande. Depressionen können sich körperlich äußern, und Übelkeit ist da kein seltenes Anzeichen. Wer kann es einer werdenden Mutter verdenken? Es gibt viele neue Sorgen, viele Dinge über die vorher noch nicht nachgedacht wurde. Finanzielle Belastung, vielleicht beengte Verhältnisse, ein nötiger Umzug, das Gefühl, dass das „Alte Leben“ nun vorbei ist. Für eine lange Zeit wird alles komplizierter und die Verantwortung über ein neues Leben ist groß. Es kann alles sehr überwältigend wirken und Angst machen und es ist kein Anzeichen von Schwäche, sich dies einzugestehen. Sollten sich also besonders radikale Stimmungsschwankungen oder „dunkle“ Gedanken einstellen ist es sehr ratsam, mit einem Arzt zu sprechen. Der Stress, der durch eine Depression, auf das Baby einwirkt kann sich negativ auf die Schwangerschaft auswirken.

„Morgenübelkeit“ – Die gemeine Übelkeit am Morgen

Tee gegen Übelkeit in der SchwangerschaftÜbelkeit in der Schwangerschaft tritt natürlich nicht nur morgens auf, sondern rund um die Uhr. Es kann jedoch sein, dass die Übelkeit am Morgen etwas schlimmer ist, da der Blutzucker vielleicht etwas niedrig ist oder während der Nacht so sehr geschwitzt wurde dass Flüssigkeit fehlt. Etwas, das hier helfen kann, ist ein leicht gesüßter, warmer Tee und ein Stück Obst oder Knäckebrot. Oft wird hier Ingwertee und Pfefferminztee empfohlen, da beide beruhigend wirken.
Das es morgens etwas schlimmer sein kann, ist aber kein Grund zur Beunruhigung sondern völlig normal. Nach einiger Zeit wird diese Übelkeit abklingen, sollte dies aber bis etwa zum sechsten Monat nicht der Fall sein, sollte es beim Arztbesuch angesprochen werden.

Gibt es Medikamente gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft?

Oftmals werden Medikamente gegen Übelkeit in der Schwangerschaft verschrieben. Dies hat jedoch nicht nur eine positive Seite. Die Ärzte sind sich nicht einig, was genau die Übelkeit in der Schwangerschaft hervorruft. Neben des hohen HCG-Spiegels und den körperlichen Veränderungen können viele andere Faktoren eine Rolle spielen, daher ist es schwierig ein wirksames Medikament zu entwickeln. Die Forschung ist hier noch nicht sehr weit. Manche Medikamente, die verabreicht werden, sind nicht genügend erforscht und könnten Schaden an richten.

Ein relativ aktuelles Beispiel hierfür ist Contergan:
Pille gegen Übelkeit bei SchwangerenBis Ende der 50er Jahre wurde gegen Übelkeit in der Schwangerschaft Contergan verabreicht. Das Millionenfach verkaufte Arzneimittel führte zu einer Wellen an Geburten von stark missgebildeten und anderweitig geschädigten Babys.
Mittlerweile sollte so ein Skandal nicht mehr auftreten, dennoch der Rat: Sollte Ihr Arzt etwas gegen Übelkeit verschreiben, so fragen Sie am besten genau nach, was es ist und wogegen es genau wirkt und dann entscheiden Sie selbst. Ein gesundes Baby ist mit Sicherheit wichtiger als eine Medizin, die Ihre Übelkeit verringert.
Egal ob Sie nun für oder gegen Medikamente sind: Sollten Sie sich oft stark erbrechen, ist dies ein Zeichen, dass sie zum Arzt gehen sollten, denn wiederholtes starkes, krampfhaftes erbrechen kann sich negativ auf die Schwangerschaft auswirken.

Informieren Sie sich in alle Richtungen zum Thema Schwangerschaft um für jeden Fall bestens Informiert zu sein!

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